Bildungshaus St. Michael

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Haus St. Michael Bildungshaus der Diözese Fulda in Kassel

Haus St. Michael Bildungshaus der Diözese Fulda in Kassel

Geschichte

Geschichte kirchlichen Lebens im Kasseler Auefeld beginnt im Jahre 1957

Die Geschichte kirchlichen Lebens im Kasseler Auefeld beginnt im Jahre 1957 als die „Gesellschaft vom Katholischen Apostolat“ (SAC), kurz Pallottiner, von der Diözese Fulda den Auftrag erhält, die Seelsorge in der künftigen Gemeinde zu übernehmen. Zu diesem Zweck wurde P. Leo Hug SAC am 01.09.1958 mit der Aufgabe der Planungsarbeiten vor Ort beauftragt. Ihn löste im August 1959 P. Bernhard Pieler SAC, diesen wiederum im Dezember 1960 P. Josef Bothe SAC ab. Von Anfang an bestand die Absicht neben der Kirche und dem Pfarrhaus ein “Schulungsheim“ zu errichten, um die pastorale Arbeit in der nordhessischen Diaspora durch Tagungen, Schulungen und Exerzitien zu ergänzen. Für die konkrete Planung schrieb die Diözese im Jahre 1958 einen Architektenwettbewerb aus, den der Architekt Armin Dietrich aus München gewinnen konnte. Nach diesem Plan - der allerdings im Rahmen der Erneuerung der Liturgie im Kontext des 2. Vatikanischen Konzils mehrmals abgeändert wurde - konnte dann in den Jahren 1959 - 1965 das Seelsorgezentrum (mit Ausnahme des Turmes) errichtet werden.

Schulungsheim für alle Generationen und Gruppen.

Gingen die ersten Planungen noch von einem reinen Jugendschulungsheim aus, so entschloß man sich wenig später zu Errichtung eines Schulungsheimes für alle Generationen und Gruppen. Mit Hilfe staatlicher Zuschüsse von Bund (Zonenrandförderung), Land, Stadt und Landkreis und kirchlicher Zuschüsse durch das Bonifatiuswerk bzw. Spenden der Pallottiner, der kath. Jugend und der kath. Männer entstand als erster Abschnitt das Schulungsheim. Als großer “Motor“ und Förderer des Bauprojektes gilt der damalige Diözesanmännerseelsorger, P. Josef Schwan SAC, der sich um Planung und Realisierung des ganzen Kirchenzentrums verdient gemacht hat.


Nach der Grundsteinlegung am 08.05.1960 wurde am 17.12. des gleichen Jahres der große Saal durch den Provinzial der Pallottiner, P. Andreas Stock SAC, als “Notkirche“ benediziert und somit für die Gemeinde ein erster eigener Gottesdienstraum geschaffen.

Einweihung Haus St. Michael 18. März 1961

Am 18.03.1961 wurde dann das Haus St. Michael durch den damaligen Diözesanbischof Dr. Adolf Bolte feierlich eingeweiht.


Der Festtag begann mit einem Pontifikalamt in der „“Notkirche“, daran anschließend segnete der Bischof die Räume und übergab damit das Haus seiner Bestimmung. Am Nachmittag fand unter Teilnahme zahlreicher geladener Gäste im Kleinen Haus des Staatstheaters eine Festakademie statt, die vom Fuldaer Domchor, dem Dommusikdirektor und dem Domorganist musikalisch gestaltet wurde. Den Festvortrag hielt der Direktor der bischöflichen Akademie Münster, Dr. Albrecht Beckel, zum Thema: “Katholische Bildungsarbeit im demokratischen Staat.“ Als im Jahre 1964 das Pfarrhaus errichtet wurde, erhielt das Haus St. Michael einen eigenen Leiter (Rektor), der zusammen mit seinen Mitbrüdern, den jeweiligen Pfarrern von St. Michael, fast 30 Jahre das Pallottiner-Kolleg St. Michael bildete. Nach Errichtung der Kirche im Jahre 1965 stand der Saal vollständig für die Arbeit im Haus zur Verfügung. Mehrere kleinere Umbauten in den folgenden Jahren sorgten für weitere Gruppen- und Schlafräume. Aufgrund der zurückgehenden Mitgliederzahlen mußte die Pallottiner-Gemeinschaft 1990 ihren Auftrag an die Diözese zurückgeben. Im Zuge der weiteren Überlegungen entschied sich die Diözese, das Haus als Exerzitienhaus weiterzuführen. Mit der dafür notwendigen inhaltlichen Planung wurde Sr. Rosemarie Kirch OP beauftragt, die zunächst in Zusammenarbeit mit Diakon Werner Lìnge, später alleinverantwortlich das Haus leitete.

Umbau des Hauses 1992 – 1993

In diese Zeit fiel auch der Umbau des Hauses (1992 - 93), der an Stelle des großen Saales einen neuen Eingangs-, Verwaltungs- und Arbeitsbereich (Lesezimmer, Seminarraum und Meditationsraum ) ermöglicht hat. Darüber hinaus wurde durch den Anbau im Garten ein Wohnbereich für die Dominikanerinnen geschaffen. Am 29.09.1993, dem Fest des Erzengels Michael, wurde das renovierte Haus von Weihbischof Johannes Kapp seiner Bestimmung übergeben. Als Sr. Rosemarie Kirch OP zum Jahresende 1998 in den Ruhestand trat, übernahm Pastoralreferent Thomas Hartung (Dipl.theol. Dipl.päd.) mit Beginn des neuen Jahres die Leitung des Hauses.

Schwerpunkt des Hauses religiöse Bildungsarbeit

Mit dem Wechsel in der Leitung kam es auch inhaltlich zu einer Akzentverschiebung des Hauses: Neuer Schwerpunkt sollte der umfassende Bereich religiöser Bildungsarbeit sein. Für diese Arbeit schuf die Diözese die Stelle eines Bildungsreferenten, der den Leiter bei der Ausgestaltung der inhaltlichen Arbeit unterstützen und zugleich eigene Veranstaltungen durchführen soll. Zum 10.05.1999 übernahm Stefan Wick (Dipl.theol.) diese Aufgabe. In Rahmen eines Empfanges am 15.02.2000 wurde mit Domkapitular Prof. Dr. Werner Kathrein die offizielle Einführung beider Verantwortlichen gefeiert. In diesem Jahr kann das Haus St. Michael auf 40 Jahre im Dienst der religiösen Bildung zurückschauen. Nicht zu vergessen ist dabei die Zahl derer, die bis heute durch ihren Einsatz für den Betrieb des Hauses Sorge tragen. Mit dem Titel “Vom Schulungsheim zum Bildungshaus“ verbindet sich ein Blick in die Zukunft, in der das Haus immer wieder neu seinen Beitrag zur Verkündigung des Evangeliums leisten möchte.

Quelle Geschichte: Haus St. Michael


Programm u. Anfahrtbeschreibung

Haus St. Michael

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