Besucherbergwerk Grube „Christine“ in Willingen

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Das Besucherbergwerk Grube „Christine“ gibt im Rahmen von Führungen Einblicke in die Arbeit des Schiefer-Bergbaus im Iberg bei Willingen und die Geologie der 2 bis 20 Meter dicken Schieferbänke, die der mitteldevonischen Kalk- und Schieferformation zugerechnet werden und damit 350 – 400 Millionen Jahre alt sind.

Geschichte

Das Schieferbergwerk „Grube Christine“ liegt in der Nähe des Ortskerns von Willingen.

Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Schiefer in den beiden Stollenbetriebe „Maria I“ und „Waldeck“ abgebaut und 1857 die erste Schieferbau-AG gegründet, die dann einige Jahre später die Willinger Grubenfelder erwarb und auch die Schiefergrube „Christine“ am Iberg eröffnete. Nach der Konzessionserteilung durch die fürstliche Regierung zu Waldeck im Jahre 1859 wurden 1863 die ursprünglich vier Schiefergrubenfelder vereint.

Bis zur Stilllegung am 30. April 1971 wurden zahlreiche Dächer von Burgen, Schlössern und Kirchen mit dem blauschwarzen Schiefer der Grube gedeckt, die heute als Besucherbergwerk dient.

Das Schwalefelder Schieferbergwerk wurde bis Ende 1994 betrieben.

siehe auch

Weblinks