Bernhard Heiliger

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Das documenta-Lexikon
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Bernhard Heiliger war ein deutscher Künstler (1915-1995), der an der documenta 1, documenta II und der documenta III teilgenommen hat.

Werk

Heiliger war Bildhauer. Zusammen mit Hans Uhlmann und Karl Hartung hat er den internationalen Ruf der deutschen Bildhauerkunst nach 1945 neu begründet.

Er löste sich von der menschlichen Figur ab den 1960er-Jahren in Form von vegetabilen, aufgebrochenen Gebilden, die an die gegenstandlose Kunst des europäischen Informel anknüpften. Ab den 1970er-Jahren gelangte Heiliger dann zu technoid anmutenden Raumkompositionen, die dann in die musikalisch gestimmte Geometrie der späten Jahre mündeten.[1]

Stiftung

Ein Jahr nach dem Tod des Künstlers wurde am 25. Oktober 1996 die Bernhard-Heiliger-Stiftung gegründet. Der Zweck der gemeinnützigen rechtsfähigen Stiftung des Privatrechts ist es, das Wirken Bernhard Heiligers kunstwissenschaftlich aufzuarbeiten, Dokumente mit Bezug zu seinem künstlerischen Schaffen zu sammeln und zu archivieren sowie seinen umfangreichen Nachlass – bestehend aus Skulpturen, Reliefs, Zeichnungen und Assemblagen – konservatorisch und restauratorisch zu betreuen. Zudem sollen Heiligers Werke präsentiert und fremde Ausstellungen durch Leihgaben unterstützt werden.[2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Bernhard Heiliger
  2. www.bernhard-heiliger-stiftung.de