Heimat- und Bergbaumuseum Nentershausen

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Erinnerung an die Bergbauzeit: Museumsleiter Heinz Probst in der Grubenlampen-Ausstellung des Heimat- und Bergbaumuseums Nentershausen. Die Lampe in seiner Hand ist etwa 300 Jahre alt.
Das Heimat- und Bergbaumuseum in Nentershausen (im ehemaligen Amtsgericht von 1841) informiert über die Geschichte des Bergbaus im Richelsdorfer Gebirge vom 15. bis zum 20. Jahrhundert und der Förderung von Kupfer, Kobalt und Schwerspat. Gezeigt werden Werkzeuge, Maschinen, Kleidungsstücke und Mineralien aus der Zeit, als im Richelsdorfer Gebirge noch Kupferschiefer, Kobalt, Nickel und Schwerspat abgebaut wurden. Der Arbeitsalltag wird von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis zum Ende im Jahr 1966, als technische Errungenschaften wie Bohrhämmer die schwere Arbeit etwas erleichterten, dargestellt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Originalfotos aus der Vor-, Kriegs- und Nachkriegszeit, als rund um Nentershausen bis zu 3000 Menschen im Bergbau arbeiteten. Wie Bergleute und Dorfbewohner in früheren Jahrhunderten lebten, ist in der Heimatabteilung des Museums dargestellt. Maschinen und Geräte aus der Land- und Forstwirtschaft, Küche und Schusterwerkstatt zeugen von der Lebens- und Arbeitswelt vergangener Jahrhunderte. Die Exponate auf dem Außengelände stehen überwiegend im Zeichen des Bergbaus: Eine Grubenlokomotive und verschiedene Förderwagen sind dort ausgestellt. Besuchergruppen können sogar nach Voranmeldung in einem von einer Akku-Lok gezogenen Grubenzug durch einen nachgebauten Bergwerksstollen fahren.

Öffnungszeiten: Von Karfreitag bis 31. Oktober an jedem Sonn- und Feiertag von 13 bis 17 Uhr. Gruppenführungen, auch mit Grubenbahnfahrten oder Kaffee und Kuchen, nach telefonischer Vereinbarung unter: 06627 /274, 06627/919591 oder 06627/8168.

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