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Casseler Basalt Industrie in der Söhre von Lothar Rolwes

Größter Arbeitgeber anfangs des 20ten Jahrhunderts war die C.B.I., die auf der Kuppe des Steinmahls Basalt abbaute und über 200 Arbeiter, davon 100 Steinrichter, beschäftigte. Basalt Kopfsteinpflaster war ein begehrter Rohstoff für Straßenbauarbeiten. Zwei Dieselloks beförderten Lorenzüge zu den Verarbeitungs- und Verladestellen. In Körle wurde ein weiterer Bearbeitungsbetrieb für Schotter Split und Gruß gebaut. Das Material wurde von einer Verladestation unterhalb Empfershausen mit Lorenzügen durch das Mühlmischtal zum Fuß des Körler Berges transportiert. Di Vorräte waren bald erschöpft und der Versuch auf tiefere Sohlen auszuweichen musste durch Wassereinbruch eingestellt werden ( Grüner See) Ein weitere Versuch bei der Hünenburg scheiterte ebenfalls. 1931 verlegte man die Produktion in zum sogenannten Quentler Steinbruch. Eine Drahtseilbahn zum Körler Werk wurde errichtet. Die Beschäftigtenzahl stieg auf 280. Der Transport im Bruch wurde mit zwei Dampflokomotiven bewältigt. Nach dem Krieg wurde mechanisiert. Muldenkipper übernahmen den Transport zu den neuen Steinbrechern. 1981 wurde das Werk Körle stillgelegt. Eine kleine Teeranlage produzierte Straßenbelag der durch LKW abgefahren wurde. Heute werden im Jahr 700 000 Tonnen Material gefördert. Der Betrieb kommt mit 15 Arbeitern aus



432 Jahre Grundmühle bei Hessich Lichtenau Ouentel

von Lothar Rolwes

Erstmals wird im Jahre 1553 eine Mühle in Ouentel genannt. Diese Mühle muss aber in Ouentel direkt gestanden haben. Schon !574 wurde im Landbuch Ökonomischen Staates eine zweite Mühle genannt. Dieses muss .die Grundmühle gewesen sein ,die hier ihre erste Erwähnung findet.

Ein Brand vernichtete die Grundmühle im 1656. Bei diesem Brand kamen die zwei Kinder des Müllers ums Leben. Ein Grund für den Bau der Mühlen außerhalb des Ortes ,war die überdurchschnittlich hohe Brandgefahr. Sämtliche Getriebeteile , wie Zahnräder Wellen und Lagerungen waren aus Holz und konnten bei schlechter Schmierung zu Überhitzung und letztendlich zum Feuerausbruch führen. Ein zweiter Grund war auch das Wasserangebot. Die Grundmühle braucht kein Staubecken ,da die Mülmisch nach dem Zufluss der Steinbach ganzjährig ausreichend Wasser führte. Der nahe Ouenrenborn versorgte die Bewohner der Mühle bis zum heutigen Tage mit Trinkwasser, was im Volksmund als heilkräftig benannt wurde. Heutige Untersuchengen bescheinigen der Quelle eine hervorragende Wasserqualität. Eine Inschrift über der Eingangstür weißt darauf hin, dass die Mühle ein zweitesmal abbrande , und ein Wiederaufbau im Jahr 1815begann. Der letzte Müller heiratete 1849 ins Dorf . Wahrscheinlich wurde damit der Mühlenbetrieb eingestellt. Der Letzte Bewohner war der „alte Michel „,ein Wilddieb der sich durch den Förster nicht aufs Kreuz legen ließ. Die letzte Bewohnern starb1965.


Die Autobahnbrücke oder amtlich Waldwegunterführung in der Söhre bei Wellerode von Lothar Rolwes

Planung 1936 für Autobahn Kassel-Herleshausen mit Anschluss an die A Kirchheim - Bad Hersfeld – Eisenach. 1937/38 Unterbauten am Autb-Kreuz Kassel u. Waldwegunterführung Wellerode.

In den Kriegsjahren von Junkers-Flugzeugwerken mit Fremdarbeitern Motoren gebaut.

1969/70 noch einmal verkehrswirtschaftliche Untersuchungen . Danach wollte man die schon ausgekofferte Trasse verlassen und stattdessen am Waldrand Entlangführen. Pferdemarkt- Fahrenbachs Teiche.

1971 bis 1985 Dringlichkeitsstufe 3 Planungen zurückgestellt nicht mehr in Bedarfsplänen. . Nach dem Krieg von der Polizei zu Sprengversuchen genutzt.


Schiedsämter im Raum Kassel Was ist und was kann eine Schiedsstelle ?

Was ist die Schiedsstelle ? Die Aufgabe besteht darin, Streitigkeiten zwischen Bürgern untereinander bzw. Bürgern und Firmen, Vereinen und Einrichtungen zu schlichten.

Was wird geschlichtet ? Neues Schlichtungsgesetz - Nachbarschaftsstreitigkeiten jeglicher Art und Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung, gefolgt von Forderungen nach Unterlassung oder Vornahme von bestimmten Handlungen — Dinge, bei denen Nachbarn sich zu einer Sache oder über ein Verhalten das Streiten kriegen- Schlichtung bei vermögensrechtlichen Streitigkeiten, sowohl über Zahlung von Geld aus Verträgen oder die Herausgabe einer Sache- Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen (keine obere Grenze des Streitwertes)- vor einer Privatklage bei Gericht sind Bedrohung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verletzung des Briefgeheimnisses oft Gegenstand des Versuches einer gütlichen Einigung — eine so genannte Sühneverhandlung

Was macht eine Schiedsstelle nicht ? - Streitigkeiten aus dem Familien- und Arbeitsrecht- Rechtsberatungen (aber Hinweise, wohin sich der Bürger wenden kann)

Was bedeutet schlichten ? Im Gespräch wird versucht, Probleme zu klären und eine Lösung herbeizuführen. Ziel ist es, dass die streitenden Parteien sich über die Beilegung ihres Zwistes einigen — einen Vergleich schließen. Die Schiedsperson wirkt als neutraler Moderator mit seiner Gesetzeskenntnis beratend mit. Es werden keine Beschlüsse gefasst oder Urteile gefällt! Kommt die Einigung — also der Vergleich — zustande, wird darüber ein Protokoll angefertigt, das die streitenden Parteien unterschreiben und der Schiedsmann mit Siegel und Unterschrift bestätigt. Der Vergleich ist nach Ablauf einer Einspruchsfrist rechtskräftig verbindlich und kann bei Nichteinhaltung gerichtlich vollstreckt werden.

Die Schlichtung gelingt nicht ! Kommt eine Schlichtung nicht zustande, so entstehen den Parteien keine Nachteile. Auf Verlangen wird in Zivilsachen eine Erfolglosigkeitsbescheinigung, in Strafsachen eine Sühnebescheinigung ausgestellt. Der Weg zum Amtsgericht als Mittel der Konfliktbeilegung steht jedem der Beteiligten weiterhin offen.

Vorteile der Schiedsstelle - Aussprache und Einigung untereinander und ohne fremde Hilfe - beste Form der Konfliktbeilegung, aber oft aus den verschiedensten persönlichen Gründen nicht möglich- Schiedsstelle liegt örtlich nahe im Stadtbereich- Wartezeiten bis zum Verhandlungstermin sind mit ca. 4 Wochen nach Antragsstellung wesentlich kürzer als bei Gericht- Streitende Parteien bemühen sich persönlich um die Beilegung des Konfliktes- die Kosten liegen um ein Vielfaches unter denen, wie sie bei einem vergleichbaren Gerichtsverfahren für Gerichts- und Anwaltsgebühren aufzubringen wären

Kosten einer Verhandlung vor der Schiedsstelle Für die Verfahrensgebühr, Schreib- und Portoauslagen ist bei der Antragstellung eine Vorauszahlung von 50 Euro zu leisten, wobei über die tatsächliche Gebühr nach Abschluss der Verhandlung eine Kostenrechnung erstellt wird.

Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. http://www.bds-kassel.de/