Bela Kolarova

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Das documenta-Lexikon
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Bela Kolarova ist eine tschechische Künstlerin (Jahrgang 1923), die an der documenta 12 teilgenommen hat.[1]

Werk

Kolarova zählt zu den Künstlern, die in den 1960er-Jahren von einer Aufbruchstimmung in der damaligen Tschechoslowakei erfasst wurden. Sie entwickelten konstruktivistische und kinetische Arbeiten.

Bela Kolarova gehörte zu der Gruppe Krizovatka (Kreuzung), die sich der modernistischen Sprache bediente. Die Künstlerin schuf eigenwillige abstrakte Arbeiten, in die Haken, Ösen, Druckknöpfe und andere Alltagsdinge (schließlich auch Haare) integrierte. Aus dieser Zeit stammen ihre in der documenta 12 (Aue-Pavillon) gezeigten Arbeiten, die eine Art visueller Poesie entfalten, zugleich wegen ihrer Materialkombinationen ironisch angelegt sind.


siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Běla Kolářová