Bebra

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bebra
Bebra - Wasserturm - DSC 0113.JPG
Wasserturm in Bebra
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-Rotenburg
Einwohner: 13.598 (31. Dezember 2011)
Bürgermeister: Uwe Hassl
Stadtverwaltung: Rathausmarkt 1
36179 Bebra
Website: www.bebra.de

Bebra ist eine Kleinstadt im Nordosten von Hessen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit etwa 15.000 Einwohnern.

Geografie

Lage

Bebra liegt in der Region Waldhessen an der Fulda, etwa 60 km südlich von Kassel und 60 km nördlich von Fulda im Regierungsbezirk Kassel. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist Bebra nach der Kreisstadt Bad Hersfeld die zweitgrößte Kreisgemeinde.

Umgeben ist die Stadt vom Stölzinger Gebirge im Norden, dem Richelsdorfer Gebirge im Osten, dem Seulingswald im Südosten und dem Knüll im Südwesten.

Geografische Lage: 50° 58' n. Br., 9° 48' 0" ö. L.

Stadtteile

Der Bahnhof in Bebra

Die Stadt hat 12 Stadtteile:

Geschichte

In einem Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld aus dem Jahre 786 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt.

Eisenbahnstadt Bebra

Bahnhof Bebra 1914/1915
Bahnhof Bebra 1930

Bebra hat sich im Laufe seiner langen Geschichte zur Eisenbahnstadt entwickelt, und war bis Ende der 1980er Jahre auch ein wichtiger Eisenbahn-Knotenpunkt.

Die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn war die erste kurhessische Eisenbahn (nach der preußischen Annexion 1866: Hessische Nordbahn). Sie führte von Kassel über Bebra bis kurz vor Gerstungen mit Anschluss an die Thüringische Eisenbahn. Nach Norden führte die Eisenbahnlinie von Kassel über Hümme bis zum Anschluss an die königlich-westfälische Eisenbahn bei Warburg.

In ihrer Gesamtheit entstand die „Friedrich-Wilhelms Nordbahn“ ab 1844. An der Finanzierung waren u. a. die Bankhäuser Gebr. Bethmann in Frankfurt am Main und Bernus du Fay in Hanau beteiligt. Ziel war die Kombination mehrerer Streckenprojekte, wobei das wichtigste Projekt die Verbindung von Berlin nach Kassel (durch Thüringen) und weiter zur westfälischen Grenze bei Haueda in Richtung Warburg war.

Bebra wurde 1848 an das deutsche Eisenbahnnatz angeschlossen. Damals eröffnete die Kurfürst-Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn (KFWE) den ersten Abschnitt Guxhagen-Bebra. Bereits 1 Jahr später, am 25. Sept. 1849 wurde die Strecke auf der ganzen Länge von Hümme bei Kassel bis Gerstungen und von dort weiter als Thüringische Landesbahn von Gerstungen bis Eisenach mit Anschluss nach Halle in Betrieb genommen. Damals hatte Bebra ca. 1300 Einwohner.

Heute ist die Stadt Bebra an das Liniennetz des Nordhessischen Verkehrsverbunds angeschlossen und ist ICE-Haltepunkt der sogenannten West-Ost-Linie vom Ruhrgebiet nach Leipzig, Dresden und Berlin.

Eisenbahnanlagen

Die gewaltigen Bahnhofsanlagen von Bebra, die sich im großen Halbrund um das Fuldaknie vom Lämmerberg bei Blankenheim bis zur Umladehalle (ULA) bei Lispenhausen erstrecken, umreißen in ihrer fast sechs Kilometer langen Ausdehnung das lebendigste Kapitel der Bebraer Heimatgeschichte.

Der Eisenbahnknotenpunkt Bebra gehörte zu den bedeutensten in Deutschland. Noch heute ist er Knotenpunkt mehrerer Eisenbahnstrecken und IC-Halt auf der Verbindung Dortmund - Berlin - Stralsund. In den 1980-er Jahren verlor er jedoch zunehmend an Bedeutung.

siehe dazu: Eisenbahnknotenpunkt Bebra

Durch die Straßen Bebras im August 1935

Bebra zu Zeiten des Nationalsozialismus von 1933-1942

Der nationalsozialistische Terror wurde nicht nur hinter dem Stacheldraht der Lagerzäune, hinter Gefängnismauern, in den Verhörzimmern der Geheimen Staatspolizei ausgeübt. Gewalt gegen Minderheiten, vor allem gegen die Menschen jüdischen Glaubens, und Andersdenkende fand auch auf den Straßen und Plätzen deutscher Städte und Dörfer statt. Bebra war der erst Orte nach Kassel, wo es schon am Abend des 7. November 1938 zu brutalen Ausschreitungen kam, die NS-Propagandachef Goebbels in seiner Hetzrede am 9. November 1938 zur Anstiftung des reichsweiten Pogroms („Kristallnacht“) nutzte.

siehe dazu: Multimediapräsentation: Es geschah vor aller Augen in Bebra und Umgebung

Wappen

Das Wappen zeigt einen aufrecht stehenden Biber auf rotem Feld über zwei gekreuzten Schienenpaaren.

Kirchen

Blick zur Auferstehungskirche

Museen

Persönlichkeiten

Politik

Rathaus

Kommunalwahl 2016

Am 6. März 2016 haben die letzten allgemeinen Kommunalwahlen in Hessen stattgefunden. Die Wahlperiode dauert fünf Jahre.

Wahlergebnisse:

Wahlkreise

Bundestag

Michael ist Bundestagsabgeordneter (SPD) für den Wahlkreis 170

Michael Roth (SPD) ist Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 170. Seit dem 17. Dezember 2013 ist er zudem Staatsminister im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland im Kabinett Merkel III.

Im Wahlkreis 170 leben rund 232.000 Menschen in den Städte und Gemeinden des Werra-Meißner-Kreis und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Weitere Informationen HIER und auf der Internetseite des Abgeordneten: Michael Roth (MdB)


Radwandern und Wandern

Sehenswürdigkeiten

Innenstadt - Platz vor dem neuen Rathaus

siehe auch

Verlauf der Fulda

Poppenhausen (Wasserkuppe) | Gersfeld | Bronnzell | Eichenzell | Fulda | Niederaula | Bad Hersfeld | Mecklar | Blankenheim | Breitenbach | Bebra | Lispenhausen | Rotenburg | Braach | Baumbach | Niederellenbach | Konnefeld | Morschen | Binsförth | Beiseförth | Malsfeld | Melsungen | Schwarzenberg | Röhrenfurth | Lobenhausen | Körle | Wagenfurth | Grebenau | Büchenwerra | Guxhagen | Guntershausen | Fuldabrück | Bergshausen | Kassel | Spiekershausen | Wahnhausen | Speele | Wilhelmshausen | Bonaforth | Hann. Münden

Weblinks



Städte und Gemeinden im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
WappenHersfeldRotenburg.jpg

Alheim | Bad Hersfeld | Bebra | Breitenbach am Herzberg | Cornberg | Friedewald | Hauneck | Haunetal | Heringen | Hohenroda | Kirchheim | Ludwigsau | Nentershausen | Neuenstein | Niederaula | Philippsthal | Ronshausen | Rotenburg a.d. Fulda | Schenklengsfeld | Wildeck