Barbara Christine von Bernhold

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Das Barockschloss in Veckerhagen

Barbara Christine von Bernhold (1690 - 1756) war Mätresse zur Zeit von Landgraf Karl und dessen Nachfolger (und Sohn) Landgraf Wilhelm VIII. am Landgrafenhof in Hessen-Kassel.

Sie wurde als Tochter des Johann Ludwig von Bernhold zu Eschau und dessen Ehefrau Anna Lucrezia (geb. von Stain) im Januar 1690 in Wiesbaden als zweite von vier Töchern geboren. Der Vater fiel als hessischer Oberstleutnant bei der Belagerung der Burg Rheinfels.

Schon früh trat Barbara Christine von Bernhold in die Dienste der späteren Landgräfin Eleonore von Hessen-Rheinfels-Rotenburg und lernte am Hof von Rotenburg offenbar auch Landgraf Karl kennen.

Dieser verlieh ihr am 21. Mai 1721 die Anwartschaft auf das Lehengut Ellingerode und schenkte ihr am 2. September 1721 das Gut Veckerhagen. Als Landgraf Karl am 23. März 1730 starb, behielt sie auch unter seinem Nachfolger ihre Liegenschaften und wurde zu dessen Ratgeberin. In der Kasseler Oberneustadt unterhielt sie eine Wohnung.

1742 wurde sie von Kaiser Karl VII. in den Reichsfürstenstand erhoben. Das Schloss und die dazu gehörende Domäne in Veckerhagen besaß die Reichsgräfin Barbara Christine von Bernhold bis zu ihrem Tod.

Am 27. Dezember 1756 starb sie nach einer langwierigen Krankheit.

Literatur