Bahnhofstrasse (Hofgeismar)

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Am Töpfermarkt zweigte aber auch ein Weg zu den Mühlen der Stadt und zu den Dörfern im Reinhardswald ab, der später zur Mühlenstraße ausgebaut wurde. Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie und der Errichtung des Bahnhofs im 19. Jahrhundert wurde die Mühlenstraße sowie deren Verlängerung, die Bahnhofstrasse zur Hauptverkehrsstrasse.

Geschichte

Der Hofgeismarer Bahnhof wurde etwas abseits der Kernstadt Hofgeismar im Jahre 1848 als repräsentatives Empfangsgebäude der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn errichtet und verfügte, wie damals auch andernorts üblich, über ein separates Fürstenzimmer.

Für die damals nur etwa 4.000 Einwohner zählende Stadt Hofgeismar war das Bahnhofsgebäude etwas groß geraten. Offenbar wurde beim Bau auch der Tatsache Rechnung getragen, dass sich die Stadt zur Garnisionsstadt entwickelt hatte.

Etwa 90 Jahre hinweg blieb das Bahnhofsbauwerk unverändert, bevor es verschiedene Umbauten erfuhr.

Vom Bahnhof aus führte die Brunnenstraße bis zum Schlösschen Schönburg mit seiner attraktiven Parkanlage und den damals noch betriebenen Badehäusern im Stadtteil Bad Gesundbrunnen.

Bereits im Jahre 1723 war zwischen der Stadt Hofgeismar und dem Gesundbrunnen eine Kastanienallee angelegt worden.

siehe auch