Bahnhof Treysa

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Der Bau der Bahnstrecke Frankfurt-Gießen-Kassel (die "Main-Weser-Bahn") erfolgte in den Jahren 1846 - 1852. Treysa erhielt damals seinen ersten Bahnhof (den „Alten Bahnhof“) ein klassizistische Backsteingebäude vor der Stadt, das in den Jahren 1847/ 48 nach Plänen des bekannten Kasseler Architekten Julius Eugen Ruhl errichtet wurde.

Von der einstigen Eisenbahnstrecke der „Kanonenbahn“ verblieb zuletzt nur der Abschnitt TreysaZiegenhain-Nord – Frielendorf Homberg (Efze).

Ein zweiter Bahnhof in Treysa entstand im Zuge des Neubaus einer weiteren Eisenbahn-Strecke aus Richtung Bad Hersfeld.

Seit dem 31. Juli 1907 gab es die Eisenbahnstrecke der "Knüllwaldbahn" von Treysa über Niederaula bis nach Bad Hersfeld; am 1. Juni 1984 wurde zwischen Oberaula und Treysa der Personenverkehr und Ende 1995 der Güterverkehr eingestellt. Danach folgte noch eine gelegentliche Nutzung durch eine Museumsbahn, bis schließlich 2007 der Abbau der Schienen erfolgte und die Bahntrasse in einen Radweg umgewandelt wurde.

Nach wie vor gibt es einen Eisenbahnanschluss in Richtung Kassel und Marburg. Und am Bahnhof Schwalmstadt-Treysa gibt es auch Anschluss für die Reisenden mit dem Regionalexpress an den „Rotkäppchen-Bus“ zum weiteren Schwalmstädter Stadtteil Ziegenhain.

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