Bad Sooden-Allendorf - St. Crucis Kirche

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Blick von der Werra
Kirche St. Crucis
Innenansicht (von der Empore aus gesehen)
Kirch- und Bibelgarten

Die evangelische St. Crucis-Kirche in Bad Sooden-Allendorf aus dem Jahre 1325 liegt im Stadtteil Allendorf (Kirchplatz 1).

Bauwerk und Geschichte

Im Jahre 1218 übereignete Landgraf Ludwig IV. von Thüringen dem ehemaligen Katharinenkloster in Eisenach die dortige Pfarrkirche St. Georg und die Cruciskirche des Dorfs Allendorf, später der Sitz eines Dekanats unter dem thüringischen Archidiakonat Heiligenstadt.

Der etwa 65 m hohe Kirchturm wurde nach einem großen Brand 1637 mit einem Holzaufsatz mit Galerie versehen.

Schon in vorreformatorischer Zeit, am 26. Mai des Jahres 1424 wurde mit dem Bau des Turmes begonnen, der 1476 beendet wurde. Auf der Südseite vermauerte romanischen Bauteile belegen dabei einen Vorgängerbau.

Auch beim Neubau der gotischen Kirche (Chor und Schiff) in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurden Teile einer frühen romanischen Kirche integriert. Später kam die Taufkapelle hinzu. Von der früheren romanischen Kirche stehen noch Teile der Südmauer. Die Schluss-Steine im Chor weisen auf den Namen der Kirche - Kreuzkirche - hin.

Nach einem Großbrand wurde die Hallenkirche als Saalbau wiederhergestellt und mit einer Eichendecke versehen.

Sehenswert sind der barocke Steinaltar von 1637, die Chororgel, die um 1800 entstand und aus der alten Dorfkirche von Weißenbach am Meißner stammt, sowie die spätbarocke Kanzel (1684) des Schmalkaldener Künstlers Heinrich Erdinger, mit einem Pelikan als Opfersymbol auf dem Kanzeldeckel. [1]

Drei Chorfenster wurden 1959/1960 von dem Künstler Heinz Hindorf gestaltet.

Kirch- und Bibelgarten

Zur Kirche gehört der angrenzende Kirch- und Bibelgarten im ehemaligen Küstergarten.

Er wurde auf dem zur Werraseite gelegenen Kirchhof der St. Crucis-Kirche angelegt und am 22.Juni 2008 eröffnet.

Durch die hier angepflanzten Bäume, Büsche, Blumen oder Gewürze sollen biblische Texte anschaulich gemacht werden.

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen auf www.tourias.de

Weblinks