Bäche

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Wasserpforte am
unteren Ulmenweg
Die Bäche am Ulmenweg
"Fiskesteen"

Die Bäche in Hofgeismar verlief noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Bereich der Strassen Unterer Graben und Oberer Graben offen und wurde erst nach erheblichen Überschwemmungen zu Beginn der 1920-er Jahre tiefergelegt und überbaut. Der normalerweise mäßige Wasserstand dieses Bächleins lässt solche Überschwemmungen kaum vermuten.

Die Bäche entspringt im Westen der Stadt. Bei der sog. Wasserpforte trat der Bach in das einstige Stadtgebiet ein, woran heute das Bauwerk am unteren Ulmenweg erinnert.

In der heutigen Anlage an der Wasserpforte ist auch der "Fiskesteen" zu finden, eine runde Sandsteinplatte, auf der einst zum Verkauf bestimmte Fische vom Marktmeister geprüft wurden.

Heute verläuft die Bäche ab hier unterirdisch durch das Stadtgebiet.

Am rechten Ufer des Bächleins - unmittelbar nach der Wasserpforte - lag der Wirtschaftshof der ältesten Ansiedlung von Hofgeismar (dem alten Hofe Geismar) worauf bis heute die Strassenbezeichnung "Am Fronhof" hinweist.

Die Bäche mündet nach ihrem einst ursprünglichen Verlauf durch Hofgeismarer Wiesen bei der Kabemühle in die Esse.

Ansichten

Literatur

  • Helmut Burmester, Klaus-Peter Lange, Alt-Hofgeismar, Hofgeismar 1979, S. 30
    Friedrich Pfaff, Geschichte der Stadt Hofgeismar, 2. Auflage, Hofgeismar 1954, S. 22
  • Klaus-Peter Lange, Die Straßennamen der Stadt Hofgeismar, Hofgeismar 2009