Augustiner-Chorfrauen

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Unter König Otto I. entstand im Jahre 960 in Hilwartshausen ein Kanonissen-, später ein Augustiner-Chorfrauenstift. Durch Stiftungen und Rodungen erhielt das Reichsklosters in den Folgejahren auch umfangreichen Grundbesitz im oberen Wesertal, der beispielsweise im Jahre 1003 im nahegelegenen Vaake urkundlich festgehalten worden ist.

Noch auf einem Stich von Merian ist die große Klosterkirche mit anschließendem Kreuzgang und Klostergebäude, ebenso die kleine Kirche und auf der anderen Weserseite das Vorwerk Eichhof mit Zehntscheune und Mühle zu erkennen.

Nach der Reformation dauerte es noch einige Zeit, bevor unter der letzten Äbtissin, Dorothea von Stoffregen, um das Jahr 1610 das Kloster evangelisch wurde.

siehe auch