Auferstehungskirche in Bebra

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Evangelische Auferstehungskirche in Bebra
Innenansicht
Blick zum Kirchturm

Die Auferstehungskirche ist der Mittelpunkt der evangelischen Kirchengemeinde in Bebra, mit rund 4800 Gemeindegliedern die größte Kirchengemeinde des evangelischen Kirchenkreises Rotenburg/ Fulda.

Bauwerk und Geschichte

Die Kirchengemeinde in Bebra schaut auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurück.

Offenbar entstand die erste Kirche bereits, als Lullus, ein Schüler des hl. Bonifatius, das Kloster im heutigen Bad Hersfeld gründete. Ein amtierender Pfarrer wurde erstmals 1253 in Bebra genannt. Die ursprüngliche Kirche wurde 1642 durch einen Nachfolgebau ersetzt.

Das heutige Kirchengebäude entstand nach dem zweiten Weltkrieg, nachdem die Kirche am 4. Dezember 1944 bei einem Bombenangriff getroffen und fast vollständig zerstört wurde.

An der wieder aufgebauten und als erste in Hessen bereits Ostern 1949 unter dem Namen „Auferstehungskirche“ eingeweihten Kirche erinnert die Inschrift am Turmeingang an diese Ereignisse:

„Gottes Zorn ließ mich in Trümmern gehen – Gottes Gnade wieder auferstehen“.

Den Altarraum im Innern der Kirche schmücken biblische Darstellungen von Hermann Beressem aus 1949 , die in Kasein – (Fresko) – Technik ausgeführt worden sind.

Die Kirche besitzt ein fünfstimmiges Glockengeläut. Die größte Glocke, gestimmt in a°, wiegt 3.680 kg und trägt die Inschrift "O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort!" (Prophet Jeremia 22,29).

Außen am Turm wachen die 4 Evangelisten.

siehe auch

Weblinks