Aseler Brücke

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Aufgetaucht: Die Aseler Brücke auf dem Grund des Edersees bei Niedrigwasser.

Die Aseler Brücke ist ein Überbleibsel des ursprünglichen Dorfes Asel auf dem Grund des Edersees.

Das "neue" Dorf Asel wurde auf den nördlichen Höhen bei Vöhl wieder errichtet, nachdem es zusammen mit den ehemaligen Dörfern Berich und Bringhausen beim Bau der Edertalsperre aufgegeben wurde. Führt der Stausee in trockenen Sommermonaten wenig Wasser, kommt die Brücke wieder zum Vorschein und ist tatsächlich begehbar. Eine Attraktion, die immer wieder tausende Touristen anzieht.

Geschichte

Die Aseler Brücke wurde zwischen 1887 und 1890 zusammen mit den Brücken bei Bringhausen und Berich erbaut. Sie ist etwa 60 Meter lang, 4,50 Meter hoch, und spannt sich in vier Bögen über die Eder.

Die Aseler Brücke bei Niedrigwasser.

1912 siedelten die Aseler um, 1914 wurde die Brücke erstmals vom getstauten Wasser der Eder überflutet. Während der Bauzeit der Brücke war nicht absehbar, dass im Edertal eine Talsperre errichtet werden wird, die den Fluss zu einem großen See aufstauen wird. Sie war die lang ersehnte Verbindung zwischen Asel, das unten im Flusstal am und auf dem Nordufer der Eder lag, und dem Gutshof an den Südhängen des Edertals.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Hann. Münden ist heute für den Erhalt der Brücke zuständig. Bei niedrigem Wasserstand werden die Bruchsteinmauern und Dehnungsfugen ausgebessert. Theoretisch ist sie immer noch für Autos befahrbar, zwei Schlagbäume verhindern dies allerdings. Die Brücke ist bis auf ihre beiden Geländer, die aus Sicherheitsgründen abgerissen wurden, noch komplett erhalten. Sie wurde 1982 und 1989 restauriert und steht unter Denkmalschutz.

siehe auch

Video

Edersee: Die alte Brücke bei Asel taucht auf