Artur Steinbrenner

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Dr. Artur Steinbrenner (1. Februar 1911 - 4. Mai 1988) war in den Jahren 1948 bis 1966 Landrat im damaligen Landkreis Hofgeismar und stand damit 18 Jahre lang an der Spitze der Verwaltung des nördlichsten hessischen Landkreises.

Werdegang

Der zuletzt in Niedermeiser lebende Landrat stammte aus Köln, studierte nach dem Schulbesuch Rechtswissenschaft, Geschichte und Politik, war Soldat und nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst Verkehrsreferent der bizonalen Verwaltung für Wirtschaft in Frankfurt.

Danach wechselte er in den Landkreis Hofgeismar, wo er über die Freie Wählergemeinschaft (FWG) im Jahr 1948 erstmals für sechs Jahre zum Landrat gewählt wurde. 1954 erfolgte die Wiederwahl für zwölf Jahre. In seine Amtszeit fielen die Jahre des Wiederaufbaus, auch der durch den Krieg zerstörten Weserbrücken bei Gieselwerder und Bad Karlshafen, ebenso der Wohnungsbau, der Ausbau des Straßennetzes oder auch der Neubau des Kreiskrankenhauses an der Liebenauer Straße in Hofgeismar.

Dr. Artur Steinbrenner verstarb am 4. Mai 1988. [1]

Engagement

Steinbrenner war viele Jahre Vorstandsmitglied des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf Kreis- und Bezirks-Ebene. Nach seiner Pensionierung war er auch international für das DRK tätig.

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informationen aus einem Artikel in der HNA vom 1.2.1986 auf hugv-fuldabrueck.de

Weblinks