Arolsen - Schreibersches Haus

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Schreibersches Haus

Das Schreibersche Haus in Bad Arolsen (Schloßstr. 24) gehört zu den ältesten Gebäuden der ehemaligen Residenzstadt.

Das Gebäude wurde im Jahre 1717 nach den Plänen von Julius Ludwig Rothweil als großes Beamtenhaus errichtet, gehörte in den Jahren von 1751 bis 1760 aber auch italienischen Weinhändlern.

Nach einer Erweiterung am Ende des 18. Jahrhunderts wurde eine Etage des Hauses mit klassizisitschen Schnitzereien und Wanddekorationen ausgestattet.

Die frühklassizistische Innenausstattung geht auf den Umbau zum Gästehaus durch Fürst Friedrich von Waldeck zwischen 1785 und 1795 zurück. Die Ausgestaltung des Festsaals im Schreiberschen Haus mit figürlichen und ornamentalen Schnitzereien ist das Werk des Hofbildhauers Johann Friedrich Valentin.

Museum

Im Schreiberschen Haus werden heute Gemälde und graphische Arbeiten des 19. Jahrhunderts aus dem Wirken der bedeutenden Malerdynastie um Wilhelm von Kaulbach gezeigt.

Weiterhin finden sich Informationen über die Entstehung und Weiterentwicklung der Waldecker Residenz.

Weblinks