Schloßstraße in Bad Arolsen

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Schloßstraße in Bad Arolsen - vorne links die "Alte Regierung"

An der Schloßstraße in Bad Arolsen stehen einige sehenswerte Häuser, die schon bald nach der Stadtgründung im Jahre 1719 entstanden sind.

Gebäude

Gegenüber von Schloss Arolsen entstand der Marstall, daran schließt sich das Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete ehemalige Regierungshaus an, das damals zugleich den Auftakt zur Hauptstraße (heute: Schloßstraße) bildete, mit einheitlich zweigeschossigen Häusern.

Zu Lebzeiten von Fürst Friedrich Anton Ulrich entstand ein Teil der heutigen Bebauung bis zur Kaulbachstraße. Erst unter seinem Nachfolger wurde die Straße verlängert und fand mit der Stadtkirche ihren (vorläufigen) Abschluss.

Bereits in den ersten Jahren nach der Stadtgründung entstanden:

Haus Theune: Von dem Kammerrat Joh. Nikolaus Waas wurde das kleine Beamtenhaus im Jahre 1728 erbaut, im dem sich die erste Arolser Poststelle befand. Die geschnitzte Haustür wird der Schreinerwerkstatt von Johann Wilhelm Kaulbach zugeschrieben.

Haus Stieglitz: Mit dem Bau des Geburtshaus des Dichters Heinrich Stieglitz (1801 – 1849) wurde bereits 1735 begonnen, vermutlich ist es aber erst 1767 nach Plänen von Franz Friedrich Rothweil fertiggestellt worden, damals als Haus des Schutzjuden Hirsch Stieglitz.

Marksches Haus: Das Stammhaus der Familie Mark wurde von Emanuel und Markus Juda (zwei jüdischen Händlern) im Jahre 1727 erbaut. Im Anbau befindet sich ein jüdischer Gebetssaal.

siehe auch

Haus Stieglitz
Haus von Klettenberg und Wildeck

Weblinks