Arnold-Bode-Preis

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Arnold-Bode-Preis

Der Kasseler Arnold-Bode-Preis wird seit dem Jahr 1980 vergeben, zuerst jährlich, ab 1988 alle zwei Jahre, jedoch immer in einem documenta-Jahr.


Verbindung zur documenta

Obwohl nicht so gedacht, ist der Arnold-Bode-Preis indirekt ein documenta-Preis. Das äußert sich dadurch, dass die meisten Preisträger documenta-Künstler sind und dass seit 1982 der Preis im documenta-Jahr im Rahmen der Ausstellung vergeben wird. Die Geschichte des Preises ist in dem Band Arnold-Bode-Preis 1980/2000 (Jonas Verlag, Marburg, 2000) dokumentiert.

Erfinder des Preises

Der Preis versteht sich in mehrfacher Hinsicht als Künstlerpreis. Er wird an Künstler vergeben und wurde durch Künstler ermöglicht. Außerdem hatte ein Künstler die Idee zu dem Preis geboren: Arnold Bode. Aus Anlass seines 75. Geburtstages hatte Bode (auf Initiative des Kasseler Kunstvereins) von über 100 Künstlern Werke geschenkt bekommen. Diese Geschenke sowie 111 Arbeiten Bodes wurden zum Vermögen der 1978 gegründeten Arnold-Bode-Stiftung der Stadt Kassel vereinigt. Ziel der Stiftung war es unter anderem, den Arnold-Bode-Preis zu vergeben, der zuerst mit 10.000 DM, dann ab 1988 mit 15.000 DM und inzwischen mit 10.000 Euro dotiert war bzw. ist. Die an Bode geschenkten Werke stehen der Artothek zur Verfügung und können ausgeliehen werden.


Die Preisträger