Archiv der deutschen Frauenbewegung

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Alles zur Geschichte der Emanzipation

Am Internationalen Frauentag im März 1984 öffnete das Archiv der deutschen Frauenbewegung seine Pforten. Inzwischen residiert es in der Gottschalkstraße in Kassel, ganz in der Nähe der Universität. Es ist das einzige Archiv in Deutschland, das sich mit der Geschichte der Frauenbewegungen zwischen 1800 und 1967 beschäftigt.

Das Archiv - seit 2005 Stiftung - hat inzwischen fast 900 verschiedene Zeitschriftentitel und annähernd 23.000 Bücher und Broschüren rund um die Geschichte der Frauenbewegungen, Frauenlebens im 19. und 20. Jahrhundert gesammelt. Eines der Highlights ist der Nachlass der Kasseler Juristin und "Mutter des Grundgesetzes", Elisabeth Selbert (siehe auch Beitrag auf der Seite der Stadt Kassel).

Auch der Nachlass der Hessin Gabriele Strecker, die als erste Frauenfunk-Leiterin beim Hessischen Rundfunk gearbeitet hat, kann in den Räumlichkeiten des Archivs der deutschen Frauenbewegung eingesehen werden.

Für die Geschichte der Frauenbewegung in Kassel ganz besonders interessant ist ein Bestand zur Geschichte der Kasseler Frauenbewegung seit 1974.

Vorträge, Führungen und die Herausgabe der Zeitschrift Ariadne, die zweimal im Jahr erscheint - sowie die Durchführung eigener Forschungsprojekte - ergänzen die Archiv-Arbeit. Das Archiv der deutschen Frauenbewegung wird durch das Land Hessen, die Stadt Kassel und Spenden des Fördervereins "Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung" finanziert. Da das Archiv als Präsensbibliothek angelegt ist, können die Bücher nur vor Ort genutzt werden, Kopien sind möglich.

Kontakt

Archiv der deutschen Frauenbewegung, Gottschalkstraße 57,

Geöffnet dienstags bis donnerstags von 12 bis 16 Uhr.

Weitere Infos unter (0561) 9893670 und unter http://www.addf-kassel.de

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