Antonio Saura

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Das documenta-Lexikon
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Antonio Saura war ein spanischer Künstler (1930-1998), der an der documenta II, documenta III und der documenta 6 teilgenommen hat.[1]

Werk

Antonio Saura ist der ältere Bruder des Regisseurs Carlos Saura.

Er gilt als wichtigster Vertreter des Informel und Mitbegründer der Gruppe El Paso. 1953 zog er nach Paris und wurde Mitglied der dortigen Surrealisten-Gruppe. 1955 drehte Carlos Saura, sein Bruder, den Film "Flamenco", der den Schöpfungsprozess eines Gemäldes des Künstlers nachvollzog.

Zwei Jahre später zog Saura zurück nach Madrid und gründete die Gruppe El Paso, die er bis zu ihrer Auflösung 1960 leitete.

Saura gehört wie Picasso zu den Künstlern des 20. Jahrhunderts, die sich fast nur über das Thema der menschlichen Figur bildnerisch ausgedrückt haben.[2] Sauras spätere Bilder sind oft in der spontanen, grafischen Malweise des abstrakten Expressionismus gemalt. Im malerischen Prozess lösen sich bei Saura die Erlebnisbilder in farbige Linienimpulse auf, die dann auf der Leinwand eine informelle Zeichensprache der von Zwängen befreiten Phantasien erstellen. Im Mittelpunkt steht grundsätzlich die menschliche Figur «als struktureller Anhalt für die Handlung» (Zitat A. Saura).[3]

Auszeichnungen

1960 erhielt Antonio Saura den Guggenheim-Preis in New York.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Antonio Saura
  2. Biografie Antonio Sauras auf Spanien ABC
  3. Saura auf galeriehit.ch