Anatoli Osmolovsky

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Das documenta-Lexikon
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Anatoli Osmolovsky ist ein Moskauer Künster (Jahrgang 1969), der an der documenta 12 teilgenommen hat.

Werk

Osmolovsky hat mit Straßenaktionen begonnen und anarchistische Praktiken in die Kunst eingeführt. [1]

Osmolovsky und die documenta 12

In der documenta 12 in Kassel war er mit drei verschiedenen Projekten vertreten. In der documenta-Halle zeigt er eine Reihe von Wandobjekten, die er "Bot" nannte. Das geschnitzte, durchlöcherte Holz nahm zwar die Brotform an, wirkt aber wie zerfressen. Im Museum Fridericianum sah man das Foto einer Aktion, bei der er 1993 auf die Schultur des riesigen Majakowski-Denkmals kletterte. Der Dichter Majakowski war eine Symbolfigur der Avantgarde, diente dann aber dem Sowjetregime und wurde von diesem vereinnahmt. Mit seiner Aktion wollte Osmolovsky den Dichter wieder auf den Boden der Avantgarde zurückholen.

Der dritte Komplex, ebenfalls im Fridericianum, bestand aus elf kleinen Bronzepanzern. Die zerstörerischen Kriegswaffen waren kunstvoll poliert und erschienen wie liebenswerte Kostbarkeiten.

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Werke des Künstlers auf artnet.com