Altes Rathaus in Göttingen

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Göttingen - Marktplatz mit Rathaus und Gänseliesel

Das Alte Rathaus in Göttingen (Markt 9) entstand in seiner heutigen Form zwischen dem 13. bis 16. Jahrhundert und diente auch als Gildehaus der Göttinger Kaufleute. Das Alte Rathaus wird heute für im Wesentlichen repräsentative Zwecke genutzt. Bis zum Bau des Neuen Rathauses am Hiroshimaplatz war es das zentrale Gebäude der Stadtverwaltung.

Geschichte

Das Alte Rathaus wurde um 1270 gebaut und im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach erweitert. Das Gebäude erfüllte häufig gleichzeitig mehrere Funktionen. Es diente Ratsherren und der Kaufmannsgilde als Versammlungsort, wurde aber auch als Tanzsaal, Weinkeller, Gefängnis, Lagerraum und Archiv genutzt. Bis 1978 war es Sitz des Rates und der Verwaltung der Stadt Göttingen.

Die jetzige Form des Alten Göttinger Rathauses geht auf den ersten großen Erweiterungsbau in den Jahren 1369 bis 1372 zurück.

Wandmalereien

Das Gebäude mit gotischer Laube zieren in der Rathaushalle Wandmalereien aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Die Werke stammen vom Hannoveraner Historienmaler Hermann Schaper. Ein Fries mit Städtewappen verweist auf die Mitgliedschaft Göttingens in der Hanse. Mittelalterlich anmutende Figuren symbolisieren die Funktion der Räume. Sie erzählen von der Geschichte Göttingens.

Nutzung

Heute wird das alte Rathaus überwiegend von der Göttinger Tourist-Information genutzt. Regelmäßig finden im Gebäude Empfänge und Konzerte statt.

siehe auch

Weblinks und Quellen