Altes Backhaus Bebra

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Das Alte Backhaus in Bebra war in der Vergangenheit ein Zweckbau. Dabei handelte es sich um ein Häuschen, in dem sich ein Backofen befand, den die Gemeindemitglieder zur Herstellung von Brot und Backwaren nutzen. Inzwischen ist das Alte Backhaus, das größtenteils abgerissen worden war, am Platzborn neu aufgebaut worden.

Neubau

Die markante Konstruktion wurde auf einem neuen Fundament und einem Sockel aus Natursteinen errichtet. Sie zeigt in ihrem Umfang des Größe des ursprünglichen Backhauses. Bebras Bürgermeister Uwe Hassl setzte beim Richtfest im Mai 2014 den letzten Stein in die Grundmauer ein. Der Stein war speziell für dieses Ereignis mit der Jahreszahl 2014 von einem Steinmetz gefertigt worden. Die Zugaben beim Füllen der Lücke waren ein Säckchen Mehl sowie Streichhölzer und Holz für das Feuer. Diese Dinge sollten beim Backen nie ausgehen oder fehlen.

Die Baugenehmigung für den Wiederaufbau des Backhauses wurde im November 2013 erteilt. Auszubildende der Lehrbaustelle in Bebra hatten das neue Fundament und einen Sockel aus Natursteinen errichtet. Währenddessen wurde in einer Scheune von Vereinsmitgliedern und Auszubildenden unter der Leitung von Zimmerermeister Jörg Hohmeister ein neues Fachwerk für das Backhaus gezimmert. Wegen des schlechten Zustandes war es nicht möglich, die Balken vom alten Gebälk zu verwenden. Vielmehr fand hier Eichenholz vom Haus Pietraß aus der Nachbarschaft eine neue Verwendung, ergänzt um Teile einer an der Bebra gewachsenen Eiche, deren Holz sich der Verein für Pergola und Gebäude gesichert hatte.

Das Fachwerk ist an der Straßenfront und den Seiten optisch der alten Gestaltung angeglichen und wurde auch an der Rückseite in gleicher Form errichtet.

siehe auch


Weblinks und Quellen