Altenstädt

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Altenstädt ist ein Stadtteil von Naumburg (PLZ: 34311) und liegt in der idyllischen nordhessischen Berglandschaft, geprägt durch viel Wald und umrahmt durch die kegelförmigen Berge Weidelsberg, Isthaberg und Wartberg.

Geografie

Dörfliches Leben

Das Dörfliche Leben ist geprägt durch eine rege Vereinsarbeit (Vereine und Kirchen) und bürgerschaftliche Eigeninitiative. Die ursprünglich bäuerliche Struktur hat sich gewandelt. Neben dem Angebot an Arbeitsplätzen der ansässigen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben sowie der Landwirtschaft (Gewerbe ) pendeln viele Altenstädter täglich zur Arbeit - so z.B. in das 20 km entfernte VW-Werk in Baunatal.

Gemeindefläche

Die höchste Erhebung der 740ha Gemarkungsfläche Altenstädts befindet sich mit 364 m ü.M. im Mühlenholz, die niedrigste Stelle befindet sich beim Hardthof mit 299 m. Der Ort selbst liegt etwa in 320 m Höhe, das Neubaugebiet “Kleine Hardt” auf 348 m.

Lage

Die 1200 Einwohner leben etwa 20 km westlich von Kassel, 6 km südlich von Wolfhagen und 3 km östlich von Naumburg.

Altenstädt liegt direkt an der Wasserscheide zwischen Eder und Diemel an der ehemals hessisch-sächsischen*) Grenze (frühes Mittelalter), die gleichzeitig eine Sprachgrenze darstellte (mitteldeutsch-niederdeutsch).

*) hat nichts mit dem heutigem Sachsen zu tun, entspricht überwiegend dem heutigen Niedersachsen!

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Altenstädt wurde im Jahr 831 erstmals erwähnt, war aber sicherlich schon viele Jahre früher besiedelt.

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Hessen schlossen sich im Jahre 1971 die heutigen Stadtteile Naumburg, Altendorf, Altenstädt, Elbenberg, Heimarshausen zur Stadt Naumburg zusammen.

Sprachgrenze

Altenstädt liegt an einer Sprachgrenze. Bereits im nur 2 Kilometer entfernten Bründersen spricht man einen völlig anderen Dialekt. Hinter der Wasserscheide zwischen Eder und Diemel an der ehemals hessisch - (nieder-)sächsischen Grenze (frühes Mittelalter), verläuft gleichzeitig die Sprachgrenze zwischen Mitteldeutsch und Niederdeutsch. [1]

Kirche

Die Kirche in Altenstädt

Die evangelische Kirche ist das Wahrzeichen des Orts. Die Kirchengemeinde gehört zur Kirchengemeinde Balhorn - Altenstädt.

Die heutige Kirche entstand im 18. Jahrhundert an Stelle eines Vorgängerbaus. Sehr viel älter ist der Kirchturm. Möglicherweise handelt es sich bei dem gotischen Turm um ein Relikt der Burg der Herren von Aldenstedt.

Die Inschrift über dem Eingangsportal der Kirche vermerkt die Jahreszahl 1754. Nach anderer Darstellung ist das barocke Kirchenschiff schon 1753 entstanden. Die urspüngliche Altenstädter Kirche wurde wegen Baufälligkeit abgerissen und die Kirche musste neu aufgebaut werden.

Der Sandsteinaltar im Innern der Kirche stammt aus dem Jahr 1763.

Literatur

  • Sven-Hinrich Siemers, Altenstädt - Ein Nachtrag zum Jubiläumsjahr 2006, in: Jahrbuch für den Landkreis Kassel 2008, S. 39

siehe auch

Vereine

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. Informatioen auf www.altenstaedt.de

Weblinks



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