Alte Burg Veckerhagen

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Landgraf Ludwig I. entstand 1430/31 in Veckerhagen unweit der Weser eine Burg als Befestigungsanlage, von der heute nur noch Mauerreste vorhanden sind.

Geschichte

Veckerhagen wurde im Jahre 1297 erstmals urkundlich als Feckershagen erwähnt. Ein umfriedeter Hof war ursprünglich offenbar im Besitz der Ritter von Feker, die den Hagen unter der Lehnsherrschaft der Edelherren von Schöneberg angelegt hatten.

Als im Jahre 1318, zur Zeit der Edelherren von Schöneberg, die Wasserburg Veckerhagen gegründet wurde, legten diese auch den Grundstein für ein Brauhaus. Der Hopfen kam vom Hopfenberg am Fuße des Reinhardswalds, die Gerste aus dem Wesertal. Das Wasser des Braubaches stammt aus einer kleinen Quelle, die jenseits der heutigen undesstraße in einem Garten entspringt und einst durch den Keller des Braauhauses plätscherte.

Seit dem Jahre 1342 gehört der Ort zur Landgrafschaft Hessen. Besitz hatten hier auch die Herren von Stockhausen, die in der ersten Hälfte 15. Jahrhundert den hessischen Amtmann stellten. In dieser Zeit (1430/ 31) wurde eine Burg an der Weserfurt errichtet.

Neben der Alten Burg entstand im Jahre 1689 unter Landgraf Karl ein Barockschloss, das 1810 von der Familie Habich erworben wurde, die 1823 auch ihre Farbenfabrik von Kassel nach Veckerhagen verlegt hatte.

Zuvor war das Barockschloss als Jagdschloss von König Jérôme (Hieronymus) Bonaparte genutzt worden, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts über das neu geschaffene Königreich Westphalen herrschte.

Nach dem Verkauf an die Familie Habich entstanden neben dem Schloss auch die Gebäude der Farbenfabrik "Habich's Söhne".

siehe auch