Allmuthshausen

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Evangelische Kirche von Allmuthshausen

Allmuthshausen ist ein Stadtteil von Homberg (Efze). Die ehemals selbständige Gemeinde hat etwa 350 Einwohner.

Geografie

In den nördlichen Ausläufern des Knüllgebirges, wo die Rinne die waldreichen Berge verlässt und das Tal sich erweitert, liegt das idyllische Dörfchen Allmuthshausen.

Das Dorf liegt an den Ufern der Rinne und an den nach Osten ansteigenden Höhen 304 Meter über dem Meeresspiegel.

Rauschende Buchen- und Eichenwälder des Allmuthshäuser Berges, Seckenhain, Kreuzler, Mühlenhecke und des Grundrain umgeben die Fluren. Äcker und Wiesen liegen an den Höhenzügen, die sich von Süden nach Norden ziehen. Die Bodenart der einzelnen Fluren ist ganz verschieden. Man findet grauschwarzen Basalt sowie rotbraunen Sand- und gelben Lehmboden vor.

Die Gemarkung hat eine Größe von 784 Hektar. Hiervon entfallen auf landwirtschaftlich genutzte Fläche 295 Hektar der Rest von 489 Hektar ist Wald. Während die Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen immer mehr zurückgeht und immer mehr Äcker und Wiesen brach liegen hat der Wald bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Unzählige Raummeter Nutz- und Brennholz gehen Jahr für Jahr in die nähere und weitere Umgebung.

Geschichte

Die erste Erwähnung von Allmuthshausen an der Rinne in Urkunden führt in das Jahr 1225 zurück. In dem Urkundenbuch II Nr. 105 von Wenks erscheint der lateinische Text der Urkunde. Dort wird berichtet, dass der Abt Ludwig von Hersfeld das Dorf mit sämtlichen Äckern, Wiesen und Wäldern dem Kloster Merxhausen im Tausch gegen wenige Äcker in Maden, Metze und Vorschütz schenkte, Mit Sicherheit ist anzunehmen, dass der Ort schon lange vor 1225 bestand. Er war Besitztum des Klosters zu Hersfeld und ein Graf Wikker hatte es zu Lehen.

1225 wurde der Ort Almudehusen genannt, im Jahre 1330 hieß er Almeshusen, 1338 Almetshusen und 1587 Almushausen.

Im Jahre 1537 zählte die kleine Gemeinde 14 Familien. 1585 waren es schon 39 Familien. Während des 30jährigen Krieges wütete die Pest furchtbar. Allein in den Jahren 1635/ 36 wurden von diesem schweren Tod 78 Einwohner dahingerafft.

Im Jahre 1968 erfolgte der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden Rückersfeld und Allmuthshausen. Am 1. Januar 1972 wurde Allmuthshausen/Rückersfeld ein Stadtteil von Homberg.

Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 1812 nur 190 Personen, im Jahre 1927 waren es immerhin schon 230 Personen. Bedingt durch den Zustrom vieler Heimatvertriebenen stieg die Zahl im Jahre 1946 auf 414 Personen. Da viele Heimatvertriebene in den Industriegebieten Arbeit fanden und weggezogen sind ging die Einwohnerzahl in den 1950-iger und 1960-iger Jahren stetig zurück.

Heute hat Allmuthshausen mit Rückersfeld noch ca. 350 Einwohner.

Persönlichkeiten

Vereine

Wandertipp

Folgende Vereine gibt es derzeit in Allmuthshausen:

  • Freiwillige Feuerwehr
  • Posaunenchor
  • Kirchenchor
  • Freizeitsportverein mit diversen Sparten
  • Seniorenclub

Wandern

Wildpark Knüll

Am Streulingskopf (413 m) bei Allmuthshausen liegt der Wildpark Knüll.

Weblinks


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WappenHomberg.jpg

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