Albertshausen

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Albertshausen ist ein Ortsteil von Bad Wildungen in Nordhessen.

Im "Dorf am Paradies" leben heute etwa 280 Menschen.

Die Dorfkirche, Fachwerkhäuser, ein Dorfplatz mit Kump sowie landwirtschaftliche Nutzflächen kennzeichnen Albertshausen.

Geschichte

Aus der Ortsgeschichte

Bereits 1242 wurde "Albernichusen" urkundlich erwähnt. Seit 1971 ist Albertshausen ein Stadtteil von Bad Wildungen.

Albertshausen kann auf eine über 750-jährige Geschichte zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung Albertshausens wird auf das Jahr 1242 datiert. Conrad von Itter hatte 1242 einen Hof und Güter zu Albertshausen. Das damalige Siedlungsgebiet des Dorfes lag weiter nordwärts auf beiden Seiten des Baches Wun.

Die Kirche, damals noch eine Kapelle, lag an der Südseite des Dorfes.

Ein Brand im Jahr 1532 zerstörte bis auf zwei Gebäude ganz Albertshausen. Auch der Dreißigjährige Krieg (1618 bis 1648) brachte Zerstörung nach Albertshausen. Während dieser Zeit wurde Albertshausen weiter südlich aufgebaut, und das Siedlungsgebiet des Dorfes vergrößerte sich.

Im 18. Jahrhundert wurde die Kapelle zur Kirche ausgebaut. Der Kirchturm wurde im Jahr 1784 errichtet. Diese intensive Bautätigkeit setzte sich auch im 19. Jahrhundert fort. Die meisten Fachwerkgebäude des Ortes wurden am Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet. Zu dieser Zeit entstand durch Abriss einiger Gebäude der Dorfplatz. Auf dem Dorfplatz wurde um das Jahr 1850 der Kump angelegt. Im Jahr 1888 wurde dann am Kump die Linde angepflanzt.

"Paradies" und "Halloh"

Das "Paradies" ist ein ehemaliger Hutewald mit 250- bis 300-jährigem Eichenbestand und ebenso Naturschutzgebiet, wie das westlich von Albertshausen gelegene "Halloh", ebenfalls ein ehemaliger Hutewald und sogar zum Naturdenkmal erklärt.

Kirche

Die Kirche wurde wahrscheinlich vor 1532 als gotische Kapelle gebaut und ist das älteste noch erhaltene Gebäude des Dorfes.

siehe auch

Wandern

Weblinks