Adolf Wölfli

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Das documenta-Lexikon
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Adolf Wölfli war ein Künstler aus der Schweiz (1864-1930), dessen Werke auf der documenta 5 ausgestellt wurden.

Werk

Wölfli war Zeichner, Maler, Komponist und Schriftsteller. Weil er versucht haben soll zwei Kinder zu vergewaltigen, wurde er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach der Entlassung aus dem Zuchthaus wurde er rückfällig. Psychiater untersuchten ihn und stellten eine Schizophrenie fest. Deswegen verbrachte er von 1895 an sein leben in einer Nervenheilanstalt nahe Bern.[1] Dort entwarf Wölfli unter dem Titel Von der Wiege bis zum Grab in 44 Folianten mit über 20.000 Seiten ein kompliziertes Weltsystem. Sein mit Buntstiften ausgeführtes, ornamental strukturiertes Werk erregte die Aufmerksamkeit von Rilke, Breton und Dubuffet, der Wölflis Arbeiten zum Mittelpunkt seiner Art-brut-Sammlung machte.[2]

siehe auch

Weblinks und Quellen

  1. Wikipedia-Eintrag zu Adolf Wölfli
  2. Biografie Wölflis auf g26.ch