7000 Eichen

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7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung ist ein Kunstwerk von Joseph Beuys, das zur documenta 7 im Jahr 1982 begonnen und mit Kassel als soziale Plastik verbunden wurde. Das Gesamtkunstwerk steht unter Denkmalschutz. Es handelt sich um ein lebendiges Kunstwerk, dass das Bild der Stadt und ihrer Umgebung verändert.

Aufbau

Im Rahmen des Kunstwerks wurden 7000 Bäume, jeweils gekennzeichnet mit einer Basaltstele, im Stadtgebiet gepflanzt. Seinerzeit, also 1982, lagerten die Basaltstelen auf dem Friedrichsplatz vor dem Fridericianum und warteten auf ihren Standort im Kasseler Stadtgebiet.


Material

Die Stelen für das Beuys-Kunstwerk stammen aus der Michelsberger Landsburg. Die 7000 Stelen als Fußnoten für die 7000 Eichen lieferten 1982 die Frielendorfer Stormarn-Werke.

Akzeptanz

Obwohl die Kasseler inzwischen stolz auf ihre 7000 Eichen sind, fand die Aktion des Künstlers erst im Laufe der Zeit die Unterstützung der Bürger. Von der siebten documenta bis zur achten documenta 1987 sollten nach und nach 7000 von Beuys direkt vor dem Fridericianum abgeladene große Basaltblöcke entfernt werden, jedoch nur dann, wenn sich jemand durch eine Baumpatenschaft bereit erklärte, die Kosten für die Pflanzung eines Baumes zu tragen.

So wurden bis zur achten documenta 7000 neue Bäume in Kassel gepflanzt. Während Beuys den ersten Baum selbst pflanzte, wurde der letzte Baum zur documenta 8 durch die seine Ehefrau gepflanzt, da der Künstler am 23. Februar 1986 verstorben war. Der erste und letzte Baum stehen auf dem Friedrichsplatz.[1]

siehe auch

Weblinks und Quellen

Quellen

  1. 7000 Eichen auf kassel.city-map.de

Weblinks