1985

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Ereignisse

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

  • Ein Freitagabend Ende Juni 1985. Fünf Anrufer rufen beim erstmalig angebotenen Rosa Telefon an. Dies war die Geburtsstunde der Schwulenberatung in Kassel, unterstützt von Pro Familia.

Juli

  • 10. Juli: In der Kasseler Post nimmt die elektronische Briefverteilanlage den vollen Betrieb auf.

August

September

Oktober

November

Dezember

Sonstige

Kasseler Literaturpreis an Loriot

Zum ersten Mal wurde im Herbst der "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor" verliehen. Der mit 15000 Mark dotierte Preis - gestiftet von Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner - ging an den bekannten Autor, Karikaturisten und Fernsehstar Vicco von Bülow alias Loriot.

Fernwärmeausbau

Ein Projekt gegen die Luftverschmutzung war bereits 1985 der Ausbau der Fernwärme. Ende September floß erstmals das auf rund 130 Grad erhitzte Wasser durch das Rohrsystem vom Müllheizkraftwerk zum Standort der Gesamthochschule am Holländischen Platz. Bisher war am Lossewerk lediglich Strom produziert worden, jetzt sollte auch die Wärme sinnvoll genutzt werden.

Das Projekt in der Nordstadt war der Einstieg, bereits ein Jahr später erhielten die ersten Haushalte und Betriebe in den südlichen Stadtgebieten Fernwärme aus dem neuen Heizkraftwerk an der Dennhäuser Straße. Seitdem wurden fast überall in den dichter besiedelten Teilen des Stadtgebiets Rohre für die Fernwärme verlegt, die Baustellen waren nicht zu übersehen.

300 Jahre Hugenotten in Hessen

1985 übernahm die Stadt Kassel die Aufgabe, mit einer großen zentralen Ausstellung in Deutschland an die Bedeutung der Hugenotten für das Sozial-, Wirtschafts- und Kulturleben der Einwanderländer zu erinnern. Nach 1685 fanden fast 8000 Franzosen eine neue Heimat im heutigen Bundesland Hessen. Dorothea Pierson z.B., besser bekannt als Dorothea Viehmann, ist eine Hugenottin und vielleicht das beste Beispiel für gelungene Integration. Die Kasseler Oberneustadt war nach Berlin die bedeutendste Hugenottengemeinde Deutschlands. Um 1700 war jeder fünfte Kasseler ein Hugenotte.

Viele Wissenschaftler, Fabrikanten und andere gelehrte Einwanderer konnten den Landgrafen Karl und seinen Nachfolgern helfen, aus Hessen ein modernes und fortschrittliches Land zu machen. Die Ausstellung "300 Jahre Hugenotten in Hessen - Herkunft und Flucht, Aufnahme und Assimilation, Wirkung und Ausstrahlung" fand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Holger Börner und des Bischofs der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Hans-Gernot Jung, vom 12. April bis 28. Juli 1985 im Museum Fridericianum statt.

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