1973 Hilfspolizeiwesen in Baunatal

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Hilfspolizeiwesen in Baunatal 1973

Die Stadt Baunatal hat 1973 von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen Mitarbeiter der Verwaltung durch den Regierungspräsidenten zum Hilfspolizeibeamten bestellen zu lassen. In seiner Tätigkeit ist dieser zur Wahrnehmung bestimmter Vollzugsaufgaben und zur Erteilung gebührenpflichtiger Verwarnungen befugt. So wird von ihm insbesondere versucht, im sogenannten „ruhenden Straßenverkehr" (Halten, Parken und Abstellen von Kraftfahrzeugen) für Ordnung zu sorgen. Daneben wurde er mit der Überwachung der öffentlichen Einrichtungen wie Fußgängerunterführungen, Sportanlagen, Grünanlagen, Friedhöfe usw. sowie mit Außendiensttätigkeiten in Gewerbeangelegenheiten betraut. Als Hilfsbeamter der Staatsanwaltschaft wird er noch auf weiteren Gebieten tätig. Obwohl sich der Einsatz des Hilfspolizeibeamten in Form von gebührenpflichtigen Verwarnungen oder gar Bußgeldbescheiden für den einen oder anderen Bürger schmerzlich auswirkt, wird er von der großen Masse unserer Bevölkerung für sinnvoll und erforderlich gehalten.

  • Qelle: Baunataler Nachrichten Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Baunatal Juni 1976