1264

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ereignisse

  • 1264 endete der 1247 ausgebrochene Thüringisch-Hessische Erbfolgekrieg.

Sophie von Brabant , Tochter der Heiligen Elisabeth von Thüringen und Mutter von Landgraf Heinrich I. kann als Regentin (und Vertreterin ihres minderjährigen Sohnes) das hessische Territorium sichern. Sie erhält das osthessische Gebiet um Werra und Ringgau mit den Städten Eschwege, Witzenhausen, Allendorf und Sontra zurück. Das hessische Territorium, das bereits 1263 gegenüber den Lehnsansprüchen des Erzbistums Mainz im Frieden zu Langsdorf durch Sophie von Brabant gesichert werden konnte fand mit dem Zuwachs der Städte an der Werra seine Abrundung. Mit dem Jahre 1264 gewinnt das "neue Land Hessen" eine Art Vorstufe zur Anerkennung als Reichsfürstentum, die 1292 Wirklichkeit wird.

  • Burg Schöneberg bei Hofgeismar den 4.November 1264 (Dolle J., Urk.Buch der Herrschaft Plesse Urk.Nr.209, Hannover1998)

Ludolf Graf von Dassel versichert den Edelherren Gottschalk von Plesse, Hermann von Plesse und Otto von Plesse ihnen Schutz zu bieten, falls Thiderico militi de Ufler (Dietrich Ritter von Uffeln) sie in ihrem Besitz in Hammenstedt bei Northeim belästigen sollte. Die Grafen von Dassel hatten, von der Burg Schöneberg aus beherrscht und verwaltet, umfangreichen Besitz im Diemelland.Dort hatte das Haus Dassel bereits 1152 zusammen mit dem Haus Schöneberg (vormals Eberschütz) das Mainzische Lehnserbe der Herren von Winzenburg angetreten.Die Grafen von Dassel nannten sich dort auch "von Schöneberg".Die Herren von Uffeln waren mit ihrem Stammsitz in Burguffeln ebendort im Diemelland ansässig. Die Adelshäuser von Dassel und von Uffeln waren verwandt. Wie die Urkunde belegt kommt Graf Ludolf von Dassel seinen Freunden, den Edelherren von Plesse in einer möglichen Auseinandersetzung um das Dorf Hammenstedt (villicationis Hammenstide)zu Hilfe.

siehe auch

Burg Plesse

Burg Schöneberg