1122

Aus Regiowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ereignisse

Ende der von Gudensberg (Obernburg und Wenigenburg) ausgehenden Herrschaft der fränkischen Grafengeschlechter in Niederhessen.

Nachdem im Jahre 1121 das Grafenhaus der Werner ausgestorben war beerbte das Haus der Gisonen für ein Jahr das zum Reichsteil (Herzogtum) Franken gehörende Niederhessen. Mit dem Tod des Grafen GisoIV. am 12.März 1122 endete die fränkische Herrschaft über Niederhessen und etwa die Hälfte des Territoriums fiel durch Erbe an Landgraf Ludwig I. von Thüringen der mit Hedwig, der Tochter Giso IV. verheiratet war. Die andere Hälfte verwaltete Kunigunde von Bilstein die Ehefrau Gisos IV. für ihren Sohn Giso V.. Sie heiratete nach dem Tod Gisos IV. Heinrich Raspe I.den Bruder Ludwigs I. von Thüringen. Graf Heinrich Raspe I. wurde 1130 ermordet, Graf Giso V. starb 1137 auf einer Reise nach Rom kinderlos. Das gesamte "hessische Erbe" kam so an das thüringische Haus der Ludowinger.