"St. Edith Stein"

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Edith Stein "Ich bin jetzt an dem Ort, an den ich längst gehörte",erklärt sie in einem Brief. Und sie fügt hinzu: "Es ist unser Beruf, für alle vor Gott zu stehen."

Der Pastoralverbund St. Edith Stein - Reinhardswald wurde am 3. September 2006 durch Bischofsvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke in der Heilig Geist-Kirche in Vellmar feierlich errichtet.

Die Gründungsgemeinden waren Hl. Kreuz, Fuldatal, Hl. Geist, Grebenstein, St. Clemens Maria, Immenhausen und Hl. Geist, Vellmar.

Seit dem 27. November 2011 gehört auch die Gemeinde St. Wigbert, Reinhardshagen zu diesem Pastoralverbund.

Zum Pastoralverbund "St. Edith Stein" - Reinhardswald gehören heute die katholischen Kirchengemeinden

Geschichte

Der Pastoralverbund wurde am Sonntag, dem 3. September 2006 durch Bischofsvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke bei einer Eucharistiefeier in der Heilig Geist-Kirche in Vellmar errichtet.

Zu Beginn der Feier wurde das von Bischof Heinz Josef Algermissen unterzeichnete Errichtungsdekret verlesen, durch das sich die Gemeinden Hl. Kreuz - Fuldatal, Hl. Geist - Grebenstein, St. Clemens Maria - Immenhausen und Hl. Geist - Vellmar zum Pastoralverbund zusammenschliessen.

Zu den vier Gemeinden des Patoralverbundes St. Edith Stein - Reinhardswald (Hl. Kreuz Fuldatal, Hl. Geist Grebenstein, St. Clemens Maria Immenhausen und Hl. Geist Vellmar), kam mit St. Wigbert in Reinhardshagen, inzwischen eine fünfte Gemeinde hinzu. Deren Aufnahme wurde in einem Gottesdienst am Samstag, 10.03.2012 in der Kirche St. Wigbert in Reinhardshagen gefeiert.

Kirchen im Pastoralverbund

Heilig Geist-Kirche Vellmar

St. Edith Stein

(Quelle des Fotos: Edith Stein - Gemälde von Lia Herbstrith im Kölner Karmel.)

Die Heiligsprechung von Edith Stein

  • (Wortlaut der Heiligsprechung)

„Zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit, zum Ruhm des katholischen Glaubens und zur Förderung des christlichen Lebens entscheiden wir nach reiflicher Überlegung und Anrufung der göttlichen Hilfe, dem Rat vieler unserer Brüder folgend, kraft der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und in der Vollmacht des uns übertragenen Amtes, das die Selige Teresia Benedicta a Cruce, Edith Stein, eine Heilige ist. Wir nehmen sie in das Verzeichnis der Heiligen auf und bestimmen, dass sie in der gesamten Kirche als Heilige verehrt wird. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.”

( Aus der Kanonisationsformel zur Heiligsprechung von Edith Stein von Johannes Paul II. am 11. Oktober 1998 auf dem Petersplatz )

Der Weg von Edith Stein

  • 1881 In Breslau als Jüdin geboren (12.10)
  • 1911-13 Abitur; Verlust des Glaubens; Studium in Breslau (Germanistik, Geschichte und Psychologie)
  • 1913-15 Studium in Göttingen bei Edmund Husserl (Philosophie)
  • 1915 Staatsexamen; Lazarettdienst beim DRK
  • 1916 Referendarzeit; Doktorexamen mit höchster Auszeichnung
  • 1916-18 Wissenschaftliche Assistentin bei Husserl in Freiburg
  • 1919-23 private wissenschaftliche Arbeit, vergebliche Versuche der Habilitation
  • 1922 Taufe, 1. hl. Kommunion (1.1); Firmung (2.2)
  • 1923-31 Lehrerin am Lyzeum und an der Lehrerinnenbildungsanstalt der Dominikanerinnen in Speyer
  • 1928-32 Vortragsreisen im In- und Ausland; Übersetzungsarbeiten, schriftstellerische Tätigkeit
  • 1932-1933 Dozentin am Deutschen Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster
  • 1933 Eintritt in den Kölner Karmel (14.10), Sr. Teresia Benedicta a cruce
  • 1938 Übersiedlung in den Karmel nach Echt/Holland (31.12)
  • 1934-42 Entstehung ihrer bedeutendsten Werke: Endliches und Ewiges Sein; Kreuzeswissenschaft
  • 1942 Verhaftung; Deportation; Tod in Auschwitz (2.-9.8.)
  • 1962 Beginn des Seligsprechungsprozesses
  • 1987 Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in Köln (1.5.)
  • 1998 Heiligsprechung durch Papst Johannes Paul II. in Rom (11.10.),

Ernennung zur Mitpatronin Europas

siehe auch

Weblinks